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Yangir ist der wohlklingende Name der Mongolen für ein außergewöhnliches Wildtier, und bedeutet: „robustes Tier mit feinem Haar“.

Der Yangir oder „Sibirische Steinbock“ (Capra Ibex Sibirica) ist auf den Dächern dieser Welt zu Hause. Seine Heimat sind die Gebirgszüge Zentralasiens, wo er in Höhen zwischen 4.000 und 6.000m zu finden ist. Er lebt ausschließlich in freier Wildbahn.

Das Fell des Sibirischen Steinbocks ist von goldgelber Naturfarbe und wird deshalb, wie in der griechischen Mythologie, „das goldene Vlies Zentralasiens“ genannt.

Vor den extremen Witterungsbedingungen seiner Umgebung schützt die Natur den Yangir mit einem besonders feinen und weichen Flaumhaar (= Unterhaar). Mit 12,5 Mikron (1 Mikron = tausendstel Millimeter) ist es eine der feinsten natürlichen Fasern überhaupt – weit feiner noch als Cashmere, der erst bei 14 Mikron beginnt.